Moped Inside!

....der Weg ist das Ziel

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Oschersleben

Perfektionstraining in Oschersleben

Einmal auf einer richtigen Rennstrecke Motorradfahren, lange vorgestellt aber bisher nie den Mut gehabt.

Jetzt wurde es ernst.

Lars, Stefan und Michael waren schnell begeistert und nun gebucht, 190,- Euro überwiesen und schon gab es kein Zurück mehr. Am 2. August in Oschersleben sollte es stattfinden.

Uwe und Claudia sollten auch noch mit zur Unterstützung . Donnerstag, den 1.8. trafen wir uns um 15:30 Uhr in Langwedel und los ging es.

Das Wetter meinte es sehr gut mit uns: nach 10 Minuten Fahrt fing es an zu regnen, nein es schüttete in Verbindung mit einem Gewitter. Erst hinter Hannover hörte es wieder auf, aber die nächste dunkle Wolke bei Braunschweig lies böses ahnen. Nun kam es noch dicker, seit dieser Fahrt weiß ich, wieviel ca.30-40Liter pro m² sind.

In Oschersleben angekommen, schnell das Gepäck auf die Zimmer und zur Rennstrecke, bis 21:00 Uhr mußten wir uns dort noch anmelden. Zurück in die Pension, endlich duschen und das erste Bier. Die Pensionswirtin warf noch den Küchenherd an und wir lernten nun die einheimische Kochkunst kennen: Schnitzel mit Bratkartoffeln. Uwe bekam sogar noch ein Riesen-Eis. Da Lars Freundin Ina mit Schwager Andreas im Wohnmobil erst gegen 00:00Uhr ankamen, vertrieben wir uns die Zeit mit Gesprächen über Fahrwerkseinstellungen, Reifendruck, Kurventechnik etc. die Zeit. Aufgeregt war ja keiner!

Der Freitag, aufstehen gegen 06:30, frühstücken und ab zur Strecke. Der Wettergott hatte Mitleid mit uns und bescherte uns einen super Sonnentag. Um 7:45 war eine Fahrerbesprechung angesetzt, die Teilnahme ist Pflicht. Wir wurden auf die Besonderheiten einer Rennstrecke hingewiesen, Flaggensignale, Ideallinie, Streckenposten usw. .

Wir wurden in drei Gruppen á 40 Fahrer eingeteilt, eine Gelbe, eine Grüne und eine Schwarze Gruppe. Die Schwarze Gruppe waren die Einsteiger, also wir. Die Einsteigergruppe teilte sich dann auf 8 Grüppchen mit jeweils einem Instruktor auf.

In der Zeit bis zu unserer ersten Fahrt haben wir die Motorräder maskiert: Schwarzes Klebeband auf Lampen, Blinker, die Spiegel wurden dichtgeklebt, der Luftdruck von 2,9 auf 2,1bar gesenkt, es gab viel zu tun. Die beiden anderen Gruppen fuhren ohne Instruktor.

Extra für die Einsteiger waren in den Kurven Pylone aufgestellt: Einlenkpunkt, Kurvenmittelpunkt und Kurvenausgangspunkt. Alle Einsteiger waren ja so ruhig und überhaupt nicht aufgeregt, nur keiner hat die Pylone gesehen. Jede Gruppe durfte nun nacheinander bis zum Mittag jeweils 20 Minuten fahren. Ab 13:00 Uhr fuhren wir noch einmal mit Instruktor, jetzt jeweils 30 Minuten.Danach gings dann richtig zur Sache. Die drei letzten Durchgänge fuhren auch wir ohne Instruktor.

Nach 250km und 2:48 Stunden reiner Fahrzeit, mit einem breiten Grinsen und voll zufrieden fuhren wir um 18:00 Uhr wieder ins Fahrerlager zu unseren Fans. Andreas hatte die Rundenzeiten gestoppt und jetzt erfuhren wir sie auch. Wir hatten alles gegeben und waren doch rund 15 Sekunden langsamer als die Profis. Jetzt wurden noch die Geschehnisse der einzelnen Durchgänge erzählt und anschließend gings völlig erledigt zur Pension. Duschen, Umziehen, Taxi rufen und wieder ins Fahrerlager. Andreas hatte schon den Grill vorgeheizt, das Bier war kalt und so wurde es ein schöner Abend an der Rennstrecke.

Samstagmorgen musste ich mich leider verabschieden und zurückfahren. Die Anderen wollten sich noch die Rennen der Profis anschauen.

Vielleicht nächstes Jahr nochmal???????



 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. März 2011 um 10:55 Uhr  

....bis zur Alpentour 2012

die nächsten Termine